Hyazinthen: Um sich auch im Zimmer einer Blütenpracht zu erfreuen, kann man wunderbar Hyazinthenzwiebeln verwenden. Dazu setzt man diese Zwiebeln in spezielle Hyazinthengläser. Vorher befüllt man das Glas mit Wasser. Aber nur bis zu einem Zentimeter unter der Zwiebel, um Fäulnis zu vermeiden. Nach einigen Tagen treiben Wurzeln und alsbald auch die ersten Blätter. Nach einigen Wochen schon wird die prächtige Blüte sichtbar.
Sträucher und Bäume: Der frostfreie Oktober ist die beste Pflanzzeit für sämtliche Gehölze. Dazu ist die ausgesuchte Pflanzstelle gut vorzubereiten. Das Pflanzloch muss eine ausreichende Größe aufweisen. Bewährt hat sich das 2-3fache Ballenvolumen. Als Pflanzerde hat sich guter Gartenboden, angereichert mit organischem Dünger (Hornspäne) bewährt. Man gibt etwas lockere Erde vor und setzt dann die Pflanze ins Loch und füllt mit der restlichen Erde auf. Wichtig ist, dass die Erde gut festgetreten wird, um eine Holraumbildung zu vermeiden. Anschließend ist ausreichendes
Zwiebeln Stecken: Im noch offenen Boden ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, vielerlei Blumenzwiebeln zu stecken, um im nächsten Frühjahr von den prächtigen Farben der Frühlingsblüher verwöhnt zu werden. Besonders schön sieht es aus, wenn die Zwiebeln in kleinen Tuffs (Gruppen) von bis zu 10 Stück in den Boden gesetzt werden. Besonders geeignet sind dafür Winterlinge, Krokusse, Narzissen und Tulpen. Sie blühen auch in dieser Reihenfolge.
Vertikutieren: Um den Rasen gut über den Winter zu bringen, wäre es jetzt sehr nützlich zu vertikutieren. Beim Vertikutieren ist darauf zu achten, dass die Vertikutiermesser nicht tiefer als 1 cm in die Grasnarbe stechen. Dies verhindert, dass ganze Graspflanzen herausgerissen werden.
Zwiebeln im Frühjahr: Wer im Mai des folgenden Jahres Zwiebeln ernten möchte, der muss im September mit der Arbeit beginnen. Wintersteckzwiebeln sollten in einem Abstand von 5 bis 6 cm gesteckt werden. Die Zwiebeln wurzeln noch im Herbst und überstehen den Winter problemlos.
Pilzkrankheiten: Sollten Sie befallene Blätter mit Pilzkrankheiten in Ihrem Garten vorfinden, wie z.B. Mehltau oder Rost, ist es sehr wichtig, diese Blätter vom Boden zu entfernen. Die befallenen Pflanzenteile sollten nicht kompostiert, sondern über den Hausmüll entsorgt werden, um die Pilzsporen nicht wieder in den Gartenkreislauf zu bringen. Ebenfalls ist ein Einsatz eines Fungizids frühzeitig zu empfehlen.
Gründüngung: Die nun abgeernteten offenen Flächen können Sie jetzt mit Gründüngungspflanzen wie z. B. Senf, Lupinen und andere Pflanzen ansäen. Hierdurch verbessern Sie den Boden und halten Ihn vor Erosion geschützt.
Gelbe Nadeln: Sollten Ihre Nadelbäume gelb werden, liegt häufig ein akuter Magnesiummangel vor. Dagegen sollten Sie eine Bittersalzlösung zum Übersprühen der Nadeln aufbereiten. Diese Nährlösung wird über die Nadeln sofort aufgenommen. Diese Maßnahme kann bei Bedarf ein- bis zweimal in Abständen von 10 bis 14 Tage wiederholt werden.
Anzucht von Gehölzen: Wenn auch Sie Gehölze vermehren wollen, können Sie es zum Beispiel bei der Weide mit einem Aststück ausprobieren. Schneiden Sie von der Weide einen mehrjährigen Ast ab und stellen Sie den Ast in Wasser und in ein paar Wochen zeigen sich die ersten Wurzeln und neuen Triebe. Jetzt können Sie den Ast in Erde pflanzen.
Tomaten köpfen: Tomaten sollten Sie nun nicht mehr nur ausgeizen, sondern auch stutzen. Die nachfolgenden Fruchtstände würden nicht mehr reif werden. Dabei lässt man über dem letzten gut entwickelten Blütenstand nur ein Blatt stehen.









