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Blutlaus (Eriosoma lanigerum)

Schadbild: Watteähnliche Gebilde von Läusen, die beim Zerdrücken blutig aussehen. Durch die Saugtätigkeit an den Trieben kommt es zu Deformationen („Blutlauskrebs“). Gegenmaßnahmen: Fördern der Gegenspieler (Ohrwürmer); lokale Behandlung von Insektiziden (Ölmittel)

Apfelwickler (Cydia pomonella)

Schadbild: Der Apfelwickler ist ein kleiner grauer und ca.1cm großer Falter. Die Falter werden erst abends, eine Stunde nach Sonnenuntergang, aktiv. Die Temperatur muss dabei über 15 Grad liegen. Die 1.Generation erscheint im Mai und es folgt eine 2. und manchmal auch eine 3. Generation im Jahr. Die Population in der zweiten Generation kann sich verzehnfachen. Daher ist es wichtig Maßnahmen in der ersten Generation zu ergreifen. Für die Bekämpfung ist es wichtig das Eier beziehungsweise schlüpfende Raupen vorhanden sind. Der

Apfelbaumgesinstmotte (Yponomeuta malinella)

Schadbild: Ende Mai Anfang Juni sind die Gespinste bei mehreren Blättern am Baum zu erkennen. Die Blätter weisen Skelettierungsfraß auf. Bei einem starken Befall kann es schnell zu einem Kahlfraß kommen. Die Raupen sind graugelb, schwarz gefleckt und haben einen dunklen Kopf. Ende Juni geschieht die Verpuppung des Insektes und ab Juli-August ist der weis/schwarze Schmetterling zu sehen. Ab September geschieht die Ei Ablage. Gegenmaßnahmen: Rückschnitt der ersten Nester im Frühjahr; Raupenmittel einsetzten

Gespinstmotten (Yponomeuta Arten)

Schadbild:      Im zeitigen Frühjahr zeigen sich die ersten Gespinste am Gehölz, was sich dann immer weiter verstärken kann. Man sieht jetzt viele Raupen, die sich auch abseilen. Es kommt zum Kahlfraß. Ab Juni sind die ersten Falter (Weiße Falter) zu sehen. Es gibt nur eine Generation im Jahr. Junge Larven überwintern. Gegenmaßnahmen: Rückschnitt der ersten Nester am Gehölz; Entfernen der Puppenkokons; Pflanzenschutzmittel

Echter Mehltau -Frucht (Erysiphe necator)

Schadbild: Eine häufige Pilzkrankheit die Blätter und Früchte befallen kann. Die Beeren sind zum Anfang von einem weißen Belag überzogen und später platzen sie auf und sehen vertrocknet aus. Gegenmaßnahmen: Verwendung von mehltauresistenten Sorten; zeitige Behandlung mit ein Pilzmittel

Hexenbesen

Hervorgerufen von den in der Rinde und in den Knospen lebender Pilz. Dieser regt die Bäume zum Austreiben zahlreicher schlafender Knospen an, die dann dichtästige, meist rundliche Büsche bilden.

Kirschenblattlaus (Myzus cerasi, Myzus prunavium)

Schadbild: Erkennt man sehr schnell an den Eingerollten Blättern und den Ausscheidungen der Läuse was sich als leichter Regen bemerkbar macht. Von den Blattläusen kommen verschiedene Arten vor. Die Färbung der Kirschblattlaus ist schwarz. Ein starker Befall führt zu Verkrümmungen der Triebe. Gegenmaßnahmen: Bekämpfung der Ameisen um die Läuse an Ihrem Kirschbaum zu dezimieren. Die Ameisen verteidigen die Insekten vor ihren Fressfeinden.  Nützlingsförderung; natürliche Mittel; Anbringen von Leimringen am Stamm; Austriebsspritzung gegen die überwinternden Eier

Rebenpockenmilbe (Pseudopezicula tracheiphila)

Schadbild: Auf der Blättoberseite zeigt sich eine pockenartige Erhebung und blattunterseits ist ein dichter weißer Filz sichtbar. Gegenmaßnahmen: frühzeitiges entfernen von befallenden Blättern; Austriebsspritzung im Frühjahr; Behandlung mit einem Fungizid; Schwefelmittel

Apfelfaltenlaus (Dysaphis devecta)

Schadbild: Allgemeines Kennzeichen aller Blattläuse, sie verursachen einen Saugschaden an den Blättern, was als Reaktion der Blätter zu eingerollten Blättern führt. Eine stärke Rotfärbung der Blätter ist durch das Auftreten der Apfelfaltenlaus bemerkbar. Bei dieser Blattlausart gibt es 3 bis 4 Generationen im Jahr. Überwinterung als Ei. Im Frühjahr schlüpfen die Läuse. Die erwachsenden dunkelgrau gefärbten Läuse sind ca. 2mm groß und mit weißen Wachsstaub bedeckt. Die Ablage der Wintereier vollzieht sich bereits im Juli. Von den Blattläusen kommen drei Arten bevorzugt