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Rosengallwespe (Diplolepis rosae)

Schadbild: Die Gemeine Rosengallwespe verursacht die typischen Gallen an den Enden der Sprosse der Rose. An den Trieben können bis zu 10cm große Gallen entstehen. Im Äußeren erscheinen sie wie filzige Haare. Sie sind unterschiedlich gefärbt von grün über gelblich-rötlich bis zum Schluss in der Entwicklung zu einem bräunlichen Gebilde. Im inneren sind die Kammern der Larven zu sehen. Gegenmaßnahmen: Rausschnitt der Gallen

Apfelmehltau (Podosphaera leucotricha)

Schadbild: Kann bereits im winterlichen Zustand der Äste wahrgenommen werden. Die Knospen sind leicht eingetrocknet, wie auch der gesamte Ast. Zeigen sich im Frühjahr mit einem verspäteten Austrieb. Die Blätter wie auch die Triebspitzen sind von einem weißen, mehlartigen Belag überzogen. Apfelmehltau bevorzugt warme und trocknende Tage, die optimale Entwicklung des Pilzes liegt bei 15C°. Gegenmaßnahmen:  Wichtig zur Bekämpfung ist ein konsequenter Rückschnitt der „Mehltautribe“ im Winter/Frühjahr, weil hier der Pilz in den Knospen überwintert. Sortenanpassung; Standortanpassung; Pflegeschnitte; keine zu starke Stickstoffdüngung verabreichen

Monilia-Spitzendürre (Monilia laxa)

Schadbild: Infizierte Blüten welken und verbräunen rasch und bleiben am Trieb; Gummitropfen können an den Trieben entstehen. Der Pilz überwintert in den erkrankten Trieben oder an den „Fruchtmumien“ Gegenmaßnahmen: Rückschnitt befallender Triebe bis ins gesunde Holz; Fungizid Einsatz zur Blütezeit

Rhododendronzikade (Graphocephala coccinea)

Schadbild: Ein sehr interessantes Insekt, ist überträger eines Pilzes bei Rhododendron das zu Knospenbräune führt. Die Zikaden sind bei sonnigem Wetter ab Juli aktiv auf den Blättern der Rhododendron zu finden. Gegenmaßnahmen: Ausbrechen von befallenen dunklen Knospen; Aufhängen von Gelbtafeln (ab Juli bis September); Kontaktmittel

Teerfleckenkrankheit (Rhytisma acerinum)

Schadbild: Dunkle Flecken (eine art Teerflecken) auf den Blättern von Ahornarten. Die Umrandung der schwarzen Flecken ist gelb. Flecken können bis zu 2cm groß werden. Der Pilz wird über Sporen von Wind und Wasser übertragen. Gegenmaßnahmen: Entfernung von Falllaub

Spinnmilbe an der Gurke (Tetranychus telarius)

Schabild: Ein sehr kleiner Schädling der aber einen ganzen Bestand von Pflanzen zu Nichte machen kann.Es  sind dichte Gespinste am Blatt sichtbar. Die winzigen Tiere stechen mit ihrem Saugrüssel die Zellen der Pflanzenhaut an und saugen sie aus. Die feinen Einstichstellen kann man dann auf dem Blatt erkennen. Bei einem stärkeren Befall erscheinen die Blätter silbrig oder fahl grau. Die Schädlinge lieben vor allem trockene Luft. Gegenmaßnahmen: Frühzeitiges Erkennen ist hier ganz wichtig; Pflanze kräftigen, Standortanpassung durchführen; Einsatz von Akariziden

Apfelschorf -Frucht (Venturia inaegnalis)

Schadbild: Diese Krankheit verursacht an Blätter, Triebe und Früchte dunkle Flecken, die später bei stärkerem Befall ineinanderfließen. Die im Blattinneren gebildeten Fruchtkörper setzten zum Knospenaufbruch Sporen frei. Weitere Infektion geschieht durch die Sporen der Blattflecken selber mit Hilfe von Wind und Wasser. Gegenmaßnahmen: Entfernung von Falllaub und Früchten; Pflanzung von scharfresistenten Apfelsorten; für einen lockeren Kronenaufbau sorgen

Apfelschorf -Blatt (Venturia inaegnalis)

Schadbild: Auf den Blättern bilden sich zu Beginn öligverwaschene Flecken, die sich dann rasch braun verfärben. Bei einer starken Infektion fallen die Blätter vorzeitig ab. Die im Blattinneren gebildeten Fruchtkörper setzten zum Knospenaufbruch Sporen frei. Weitere Infektion geschieht durch die             Sporen der Blattflecken selber mit Hilfe von Wind und Wasser. Gegenmaßnahmen: Entfernung von Falllaub; Pflanzung von scharfresistenten Apfelsorten; für einen lockeren Kronenaufbau sorgen

Kräuselkrankheit (Taphrina deformans)

Schadbild: Die Blätter und Triebe sind deformiert, Blätter werden dann schwarzbraun und fallen vorzeitig ab. Der Erreger ist ein Schlauchpilz der Missbildungen hervorruft. Die neuen Blätter im Frühjahr sind gekräuselt und fallen nach 2 bis 3 Wochen nach dem Austrieb ab. Der dann kahle Baum kann sich Anfang Juni wieder belauben. Die neuen Blätter blieben dann gesund. Der Baum wird durch den zweimaligen Laubaustrieb so geschwächt, das er im nächsten Jahr weniger Blütenknospen ansetzt. Der Pilz lebt auf der Rinde des