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Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella)

Schadbild: Im zeitigen Sommer zeigen sich im unteren Kronenbereich, die ersten befallenden Blätter mit Miniergängen. Minierer sind Insektenlarven in Blättern. Befallene Blätter verbrennen und fallen vorzeitig ab. Das kann bereits im August passieren. Gegenmaßnahmen: Restloses Entfernen von Falllaub; Ansiedlung von Vögeln (Nistöglichkeiten schaffen); Kohl- und Blaumeisen bringen gute erfolge, Aufhängen von Pheromonfallen

Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea)

Schadbild: Bis zu 5cm große Raupen mit einem dunklen Rückenband und weißen Haaren (bis zu 10mm lang). Verursachen einen Raupenfraß an den Eichenblättern. Raupennester sind bevorzugt in Astgabeln und am Stamm zu finden. Die ausgebildeten Brennhaare der Raupe (ab dem dritten Larvenstadium) verursachen bei Menschen, Weide- und Haustieren eine ausgeprägte Dermatits sowie Hautentzündungen und Atembeschwerden. Gegenmaßnahmen: Entfernung der Raupen und Nester; Einsatz von Bioziden oder Pflanzenschutzmitteln; Einsatz möglichst im Zeitfenster April/Mai; Absaugen oder Abflammen  

Holunderblattlaus (Aphis sambuci)

Schadbild: Erkennt man sehr schnell an den Eingerollten Blättern und den Ausscheidungen der Läuse was sich als leichter Regen bemerkbar macht. Von den Blattläusen kommen verschiedene Arten vor. Die Färbung der Holunderblattlaus ist schwarz bis grau. Gegenmaßnahmen: Bekämpfung der Ameisen um die Läuse an Ihren Holunderpflanzen zu dezimieren. Die Ameisen verteidigen die Insekten vor ihren Fressfeinden.  Nützlingsförderung; natürliche Mittel

Birnengitterrost (Gymnosporangium sabinae)

Schadbild: Als Erstes werden an den Blättern ab Mitte Mai blattoberseits durch kleine leuchtend orangerote runde Flecken sichtbar. Die Sporen dringen innerhalb weniger Stunden in das Blatt ein und infizieren so die Pflanze. Die Sporen können ohne Probleme mehre 100m weit fliegen. Später bilden sich an der Blattunterseite rote, knorpelige Pusteln so genannte Gitterkörbchen. Auch Früchte können Symptome zeigen. Bei einem starken Befall ist das Wachstum und der Ertrag stark rückgängig. Diese Pilzkrankheit ist auf eine Wirtspflanze angewiesen. Dieser Erreger ist ein

Vegetative Pflanzenvermehrung

Aus eins mach viele -Pflanzenvermehrung im Garten: Teil 2 Vegetative Vermehrung Der größte Vorteil der vegetativen Vermehrung ist die Möglichkeit, schnell größere Menge an sortenreinen Jungpflanzen zu produzieren. Gängige Verfahren sind dafür das Okulieren, Kopulieren, Pfropfen sowie Ableger, Abrisse, Absenker, Stecklinge, Steckhölzer, Wurzelschnittlinge, Blattstückstecklinge, Brutknollen und Zwiebeln. Veredelung von Gehölzen Im Garten können Obstbäume umveredelt werden, wenn die bestehende Sorte nicht mehr gefällt, oder es wird eine alte Sorte auf einer neuen Unterlage weiter vermehrt. Eine Unterlage ist eine bestehende Pflanze mit Wurzel,

Fruchtlose Bemühungen

Fruchtlose Bemühungen -Wenn Obstgehölze keine Früchte tragen Hin und wieder kommt es vor, dass Obstgehölze zwar blühen aber keine Früchte bilden. Dafür kann es mehrere Ursachen geben: Der Baum ist noch nicht im ertragsfähigen Alter Schlechter Schnitt und schlechte Pflege Ungünstiger Standort Fehlen einer Befruchtersorte Schlechtes Blühwetter (z.B. Frost) Keine ausreichende Blütenbestäubung Keine Blüten? Es kann aber auch passieren, dass ein Obstgehölz gar keine Blüten bekommt. Auch hierfür kann es unterschiedliche Gründe geben: Der Baum ist noch in der Jugendphase Es fehlen notwendige Nährstoffe Schlechter Schnitt und schlechte Pflege Der Baum hat sich

Herbstzeit ist Kartoffelzeit

Herbstzeit ist Kartoffelzeit -So gelingt der Anbau im Garten Bei vielen Gartenfreunden ist die Kartoffelernte bereits abgeschlossen und wir können auf ein neues Gartenjahr mit seinen Kartoffeln blicken. Kartoffeln zählen zu den am häufigsten angebauten Gemüsepflanzen in unseren Gärten. Herkunft und Botanik  Die Kartoffel (Solanum tuberosum) stammt ursprünglich aus den Anden Südamerikas und wurde im 16. Jahrhundert nach Spanien und im 18. Jahrhundert durch Friedrich den Großen in Deutschland eingeführt. Nach der Wortherkunft stammt der Name Kartoffel vom italienischen „Tartufoli“, was Trüffel bedeutet,

Gärtnern mit der Natur

Gärtnern mit der Natur -Ökologische und ökonomische Bewirtschaftung des Kleingartens Ein zeitgemäßer Garten sollte sich neuen wie auch altbekannten Sichtweisen anpassen. Auch im Gartenbau gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, die in unsere Arbeitsweise sowie Planung des Gartens mit einfließen sollten. Der Zusammenhang von Ökologie und Ökonomie im Garten sollte uns bewusster werden, und das eine muss das andere nicht ausschließen, beide können sich wunderbar ergänzen. Bodenfruchtbarkeit erhalten Im ökologischen Gemüsegarten steht der Boden als Grundlage im Mittelpunkt allen weiteren Tuns. Alle Maßnahmen

Naturnaher Garten

Chemiefreier Garten -Integrierten Pflanzenschutz betreiben Den Kleingarten auf natürliche Art und Weise zu bewirtschaften, heißt neben der Auswahl von gesundem Saatgut, robusten Pflanzen, den richtigen Standort und einer sinnvollen Fruchtfolge im Obst- und Gemüseanbau, auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern garantiert nahezu rückstandsfreie Ernteerzeugnisse. Integrierter Pflanzenschutz ist vorbeugender Pflanzenschutz Integrierter Pflanzenschutz ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer Kombination verschiedener natürlicher Verfahren kann erreicht werden, die Chemie auf der Parzelle außen vor zu lassen. Etwas