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Klimagarten

Klimagarten -Neuausrichtung unserer Gärten Was ist ein Klimagarten, werden sich viele Gartenfreunde fragen. Ein Klimagarten, wie wir Kleingärtner ihn verstehen, ist ein Garten, der naturnah und klimagerecht gestaltet und bearbeitet wird. Wichtige Hinweise zum natur- und klimagerechten Gärtnern: 1. Boden/Pflanzenernährung vielseitige Fruchtfolge und/oder Mischkultur schaffen Verwendung von Gründüngungspflanzen Herstellen und Verwendung von Kompost schonende Bodenbearbeitung für eine ganzjährige Bodenabdeckung sorgen Hacken des Bodens (Zerstörung der Bodenkapillaren) Verzicht auf mineralische Dünger (Trinkwasserschutz) 2.  Auswahl richtiger Pflanzen widerstandsfähige und samenfeste Pflanzen verwenden richtige Sortenauswahl/Hybridsorten bevorzugen Pflanzung von Pflanzen mit ungefüllten Blüten Verwendung möglichst von einheimischen und klimafesten Pflanzen möglichst

Baumpilze

Baumpilze -die Gefahr im Holz Baumpilze an Gehölzen sind ein Zeichen dafür, dass sie unheilbar krank sind und absterben werden. Die Pilze zersetzen das Holz langsam, aber stetig. Wird der Fruchtkörper entfernt, verhindert das zwar die Ausbreitung der Sporen auf andere Bäume, nicht aber den Verfallszustand des Baumes. Grundlagen Sollten Sie Pilzkörper an Ihrem Obstbaum finden, dann sind hier Baumpilze am Werk. Sie bestehen aus ein- oder mehrzelligen Pilzfäden (Hyphen). Mit den Hyphen dringt der Pilz in das Holz ein und entzieht

Rosen im Garten

Rosen im Garten -Königin der Pflanzen Das Wichtigste zu Standort, Schnitt und Pflege  Eine der ältesten Pflanzen-Kulturen im Garten stellen die Rosen dar. In Europa wurde die Rose erst im 18. Jahrhundert entdeckt. Der wissenschaftliche Name der Gattung lautet Rosa und sie gehört zu Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Weltweit gibt es ca. 30.000 verschiedene Rosensorten und ca. 2000 Arten. Darüber hinaus gibt es sehr viele Neuzüchtungen. Die älteste Rose ist die Essig-Rose (Rosa gallica).  Für die Verwendung im Garten gibt es eine Vielzahl von

Dachbegrünung

Platz für mehr Grün -So begrünen Sie das Dach Ihrer Laube Um noch mehr Grün in unsere Oasen zu bringen, bietet sich die Dachbegrünung von Lauben an. Mit der Begrünung Ihres Gartenhauses verwandeln Sie ungenutzte Flachen in zusätzliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere wie Wildbienen, Schmetterlinge und Laufkäfer. Aber auch Sie selbst haben damit einen greifbaren Nutzen, z.B. eine verbesserte Schall- und Wärmedämmung. Die Minderung von Temperaturschwankungen im Dach bremst zudem die Ermüdung der Abdichtungsmaterialien – fachgerecht begrünte Dächer „leben“ langer als

Wildbienen im Garten

Wildbienen im Garten -Es summt und brummt     Bienen- und Wespenart Größe in mm Proviant Nestverschluss Mauerbienen 8-14 Pollen Rauer Mörtel Scherenbienen 6-10 Pollen Sehr harter Mörtel Löcherbienen 7 Pollen Harz mit Steinchen Blattschneiderbienen 9-12 Pollen Blattstücke Ur- oder Maskenbienen 5-7 Pollen, Nektar Seidiges Sekret Töpfer- und Grabwespen 6-12 Spinnen Rauer Mörtel Blattlaus-Grabwespen 5-7 Blattläuse Harz mit Holz/ Steinchen Mörtelwespen 8-15 Larven Glatter Mörtel Mauer-Lehmwespen 8-15 Larven Glatter Mörtel Tabelle: Eine Übersicht verschiedener Wildbienenarten mit unterschiedlichen Eigenarten   Insektenhotels – eine Unterkunft für unsere Wildbienen Für die anderen Wildbienenarten können wir sogenannte Insektenhotels im Garten anbieten. Der Standort dafür sollte sonnig und geschützt sein. Die Ausrichtung sollte idealerweise nach Osten-Südosten erfolgen. Die einzelnen Röhren z.B. aus Schilf, Bambus oder gebohrte Löcher in

Blatt- und Triebsterben (Blumeriella kerriae)

Schadbild: Eine ernstzunehmende Pilzkrankheit an Ziergehölzen, es zeigen sich eine Vielzahl  brauner Flecken auf den Blättern und Trieben. Der Pilzbefall beginnt häufig in den unteren Blattetagen. In der fortschreitung der Krankheit kommt es zum Absterben der gesamten Pflanze. Gegenmaßnahmen: frühzeitiger stärkerer Rückschnitt der erkannten Triebe; Entfernung der erkrankten Blätter; Einsatz von Pilzmitteln

Blattfleckenkrankheit (Marssonina juglandis)

Schadbild:  Ein Blattfleckenpilz an der Frucht der Walnuss. Dieser Pilz befällt auch die Blätter des Baumes. Infizierte Früchte besitzen dunkel Flecken, die bei einer frühen Infektion auch den Kern erreichen können. Gegenmaßnahmen: Befallende Früchte und Laub entfernen; im Frühjahr Behandlung mit einem Pilzmittel; Auslichtungsschnitte durchführen

Kartoffelkäfer (Leptinnotarsa decemlineata)

Schadbild: Käfer und Larve verursachen Rand- und Lochfraß, später dann Skelettierfraß, 400-800 Eier legt ein Weibchen im Jahr ! Gegenmaßnahmen: Abdecken der Beete mit Kulturschutznetzen oder Vlies; absammeln von Käfer und Larven; chemische oder biologische Maßnahmen durchführen

Hexenring (Marasmius)

Schabild: Kreisförmig, runde wachsende Pilzansammlungen, Pilze scheiden einen Stoff aus, der den Rasen absterben lässt. Das Pilzmyzel geht bis in 15cm Bodentiefe hinein. Gegenmaßnahmen: Vorbeugend Düngung und Vertikutieren der Rasenfläche; Auskoffern der Befallenden Fläche und Neueinsaat